• Sarah

Winterwetter, @, Schweden und die Zimtschnecke

In manchen Teilen Deutschlands ist es bereits ziemlich frostig, in anderen lässt der eisige Winter auf sich warten und Regen und Wind beherrschen den Tag. In jedem Fall kann man diesen Januar 2014 - wie die meisten Januare - als ungemütlich bezeichnen. Die ideale Zeit also um sich richtig in die warme Wohnung einzukuscheln - mit einem guten Buch, jeder Menge Tee, Kaffee und heißer Schokolade und vielen dicken Woll- und Felldecken bewaffnet. Die Welt draußen kann bis zum ersten Gezwitscher der Vögel und den ersten Frühlingssonnenstrahlen gerne mal auf uns verzichten.

Natürlich geht einkuscheln ohne das richtige Gebäck zum Tee, Kaffee oder heißer Schokolade nicht - oder zumindest fällt es schwerer. Schnecken bringen die Lösung - nicht die langsamen, die wir aus dem Garten kennen - sondern die nach Karamell und Zimt duftenden, die aus unserem Backofen kommen.

Besonders beliebt sind diese in Form von Zimtschnecken bei den Schweden. Kanelbulle heißen sie hier und sind vom Kaffeeklatsch mit Freundinnen oder der Großmutter kaum wegzudenken. Einer Tradition zufolge muss der Gast des Hauses als erstes eine Schnecke essen, bevor er sich über die anderen Leckereien hermachen darf. Die Kanelbulle - Liebe der Schweden nahm im Jahr 1999 solche Ausmaße an, dass der „Tag der Zimtschnecke“ - der Kanelbullens Dag eingeführt wurde. Diesen feiern die Schweden am 4. Oktober.

Und das @ - Zeichen wird aufgrund seiner Ähnlichkeit oft als Kanelbulle bezeichnet.

Auch in den Nordamerika liebt man die Zimtschnecke - hier heißt sie Cinnamon Roll. Und läuft man in den USA oder Kanada durch die riesigen Shoppingmalls, steigt einem sicherlich unweigerlich irgendwann der Duft von süßem Zimt und cremigem Frosting in die Nase. Denn mittlerweile gibt es sogar 2 große Franchiseketten in Nordamerika, die einzig und allein Zimtschnecken in verschiedenen Varianten verkaufen. Natürlich im Supersize Paket mit einem großen Cafe Latte.

In Österreich wird sie Zuckerschnecke genannt, in Baden, der Pfalz, dem Saarland und im Schwäbischen sagt man Schneckennudel. Die Herkunft des Namens ist dabei jedem klar. Sie sieht einfach aus wie das Haus einer Schnecke - die langsame, die wir aus dem Garten kennen.

Die Schneckennudel gibt es natürlich außer der Zimtschnecke auch noch in anderen Varianten, wie beispielsweise der Nussschnecke, der Rosinenschnecke oder der Apfelschnecke.

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