• Sarah

La dolce vita, Milano und der Veneziano Spritz


Ein Spritz bei Sonnenuntergang auf der Dachterrasse des Motel One in Berlin Charlottenburg (ACHTUNG WERBUNG)



Mailand, Turin, Venedig, die Sonnenstrahlen erwärmen die Luft, kleine weiße Wölkchen tummeln sich hier und da am babyblauen Himmel, überall ist das Geräusch von fahrenden Vespas zu hören, Touristen füllen die Straßencafes, wo Espresso, Cappuccino, Panini und das italienische Dolce Vita genossen werden. Der späte Nachmittag hat bereits begonnen und auch die Einheimischen kommen langsam aus ihren Büros und Ladengeschäften - auf dem Weg zum Aperitivo.









Diesem relativ neuzeitlichen, aber doch recht wunderbaren Teil der italienischen Kultur, dem After Work Drink. Mit Musik, ein paar Antipasti, Knabbereien und einem Cocktail oder Sprizz.


In München geniesse ich den Aperol Sprizz nach Feierabend oft im Cotidiano am Promenadeplatz (ACHTUNG bezahlte Werbung)


Dieser, der Spritz, trat vor einigen Jahren seinen Siegeszug um die Welt an. Bei uns in Deutschland ist er beliebt wie kein zweiter. In jedem Jahr wird er vom ein oder anderen Getränkeexperten oder allwissenden Barmann für „endgültig tot“ (sprich nicht mehr fashionable) erklärt und wird spätestens bei der ersten Gartenparty in einer lauen Sommernacht oder gleichermaßen beim Public Viewing der WM, EM oder des Championsleague Finales auf der Terrasse der Lieblingsbar wieder aus dem „Szenegetränke - Grab“ geholt.









Seine Geschichte begann im 18. Jahrhundert als Österreichische Soldaten Venetien besetzen. Diese waren die starken und dichten Weine der Region nicht gewohnt und baten die Kellner beim Servieren diesen etwas Wasser zuzusetzen - die Weinschorle war geboren.


Eine der schönsten Bars in München - die im 50er Jahre Stil eingerichtete Kongress Bar. Den Aperol Sprizz kann man hier in Liegestühlen auf der Terrasse geniessen oder bei einem Plausch mit dem Barmann an der stilvollen Bar. (ACHTUNG bezahlte WERBUNG)


Und die Österreicher nannten das Getränk „Gespritzter“, später entwickelte sich dieser Name dann zu Spritz. Zuerst bereitete man das Getränk wohl nur mit stillem Wasser zu - mit der Erfindung der Siphons, dem Sodabehälter, in Bars im 19. Jahrhundert kam das kohlensäurehaltige Wasser hinzu.


Die Region Venetien war allerdings nicht nur für ihre guten Weine, sondern auch die Produktion ihrer Bitters bekannt. Aperol, Campari und Cynar wurden zur Weinschorle hinzugefügt, später kamen Oliven oder die obligatorische Zitronenscheibe hinzu.










In venezianisch heißt er übrigens Spriz, Spriss oder Sprisseto, in Mailand ist er als bicicletta bekannt.


Cincin, geniesst den Sommer!

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