• Sarah

Kinder, kommt und ratet - der Bratapfel

Kinder, kommt und ratet,

was im Ofen bratet! Hört, wie's knallt und zischt. Bald wird er aufgetischt, der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, der Kapfel, der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller, holt einen Teller, holt eine Gabel! Sperrt auf den Schnabel für den Zipfel, den Zapfel, den Kipfel, den Kapfel, den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten, sie gucken und schlucken, sie schnalzen und schmecken, sie lecken und schlecken den Zipfel, den Zapfel, den Kipfel, den Kapfel, den knusprigen Apfel.

(Volksgut aus Bayern)

Der süße Duft des Bratapfels, Nüssen und Zimt steigt mir noch heute in die Nase, wenn ich an dieses Gedicht denke, das mir meine Mutter beim Bratapfelzubereiten unzählige Male aufsagte. Meist nach einem herbstlichen oder winterlichen Spaziergang im Wald, bei dem wir Wildschweine fütterten, Kastanien und Tannenzapfen sammelten, die dann später zu Weihnachtsschmuck weiterverarbeitet wurden.



Besonders beliebt ist der Bratapfel zur Vorweihnachtszeit.


Zutaten für 4 Bratäpfel

4 Äpfel (Boskoop eignen sich besonders gut) 40 Gramm gehackte Mandeln 60 Gramm Marziparohmasse

60 Gramm Rosinen 20 Gramm Butter 2 -3 EL Zimt – Zucker Mischung


Zubereitung


Den Äpfeln einen Deckel abschneiden und mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse ausstechen. Mandeln, Rosinen, Marzipan, Butter und Zimt-Zucker Mischung verkneten und zu 4 Rollen formen. Die Äpfel in eine kleine, ofenfeste Form setzen. Je eine Marzipanrolle ebenfalls in die Äpfel setzen, den Deckel wieder aufsetzen und die Äpfel bei 200 Grad etwa 25 Minuten im Backofen backen.

Besonders lecker ist hierzu Vanillesauce oder auch Vanilleeis.


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