• Sarah

It's Pimm's o'clock, Wimbledon und die angemessenste Weise den Frühling zu feiern

Blauer Himmel, noch ein bisschen Wärme vom Tag liegt in der Luft, die letzten Sonnenstrahlen verschwinden gerade hinter der gegenüberliegenden Häuserfront. Die Luft riecht nach Frühling, nach Gras, erblühenden Blumen, warmem Asphalt.





Zeit zu geniessen, nach einem anstrengenden oder manchmal auch weniger anstrengenden Arbeitstag einen Cocktail zu nehmen. Und was mixen wir uns heute?


Keine Lust mehr auf herbe Winterdrinks wie den Martini oder Manhattan, wir möchten etwas fruchtiges, frisches mit Erdbeeren beispielsweise, Gurke oder Minze. Wie wär's mit einem Pimm’s Cup No. 1? Hört sich gut an, nehmen wir.



Der Pimm’s Likör, nach dem der Pimm’s Cup No. 1 ja ganz offensichtlich benannt wurde, wurde 1823 von James Pimm, Besitzer der Oyster Bar im Finanzdistrikt von London erfunden. London's Geschäftsleute kamen nach Feierabend in die Austernbar um ihre Austern mit einem Glas Gin zu geniessen.


Der Gin wurde allerdings ohne Genuss einfach gekippt, ohne Genuss und Würdigung des Getränks, woraufhin James Pimm seinen Pimm’s kreierte - für mehr Genuss und außerdem noch, seinen Worten zufolge, verdauungsanregend. Der Likör besteht aus Kräutern und Beeren auf Gin Basis - mehr ist bis heute nicht bekannt von der geheimen Rezeptur des Lieblingsgetränks der Engländer.


Meist wird der gleichnamige Likör allerdings in der Cocktailversion serviert, ganz klassisch mit Zitronenlimonade oder Ginger Ale und Gurke. Der durch die Kräuter eher herbere Likör wird durch die Zugabe von Gurken, Beeren und Limonade zum fruchtigen Getränk, ideal für unsere Frühlingsfeierlichkeiten.


Seit seinen Anfangszeiten wird er traditionell in einem Krug serviert - so entstand der Name „Pimm’s Cup No. 1“. Sein Siegeszug trat er einige Jahre später an - sein Slogan „It’s Pimm’s O’Clock“ ist bis heute nicht nur in England bekannt. Serviert wird er bei den wichtigsten Sportveranstaltungen Englands wie Wimbledon oder Lord's Cricket Ground. In Wimbledon sollen jedes Jahr rund 80.000 Gläser Pimm’s verkauft werden. Prinz William soll ihn übrigens auch besonders gern mögen.


Den Pimm’s gibt es auch nicht nur als Cup No. 1, auch No. 2 cup (mit Scotch als Alkoholbasis), No. 3 (mit Brandy), No. 4 (mit Rum), No. 5 (mit Rye Whiskey) und No. 6 (mit Wodka) wurden einst kreiert. So richtig bekannt und vor allem beliebt ist jedoch keiner von ihnen geworden. Nur No. 3 (als Winteredition mit Orangenschale) und No. 6 werden weiterhin produziert.


Das traditionelle Pimm’s Rezept:


50 ml Pimm’s No. 1 Liqueur

150 ml Zitronenlimonade oder Ginger Ale

Je 2 Scheiben Orange, Zitrone, Limette, Gurke

Nach Belieben:

1 Zweig Minze


Erdbeeren passen auch wunderbar in den Frühling!


Ein Longdrink Glas mit Eiswürfeln füllen. Die Zitronenlimonade und den Pimm’s einfüllen. Mit Orange, Gurke, Zitrone, Limette, Erdbeere und Minze garnieren.


Für die Frühlingsfeierlichkeiten auf der Terrasse kann man das Rezept natürlich vervierfachen und in einem großen Krug für die 3 besten Freunde servieren.


Cin Cin!

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