• Sarah

Endlich: der heilige Abend ist da!

Weihnachten wird auf der ganzen Welt verschieden gefeiert, es gibt die unterschiedlichsten Bräuche, sogar der Tag variiert. Doch eines haben alle gemeinsam: die Familie kommt zusammen – feiert diese besondere Zeit miteinander, geniesst die Augenblicke der Ruhe und Besinnung, zu denen man im hektischen Alltag der restlichen 362 Tage im Jahr keine Zeit hat, gemeinsam.



Die Familie, vielleicht ein paar Freunde, von denen jeder unterm Jahr sein eigenes Leben führt, sitzen nun zusammen am Weihnachtstisch, essen, trinken, erzählen von Urlauben, Beförderungen, Nachbarschaftsklatsch der letzten 12 Monate, die Kinder packen Geschenke aus – in manchen Familien gibt es bei all der besinnlichen Stimmung auch mal den ein oder anderen Krach – trotzdem ist es für mich genau das, was Weihnachten zu einem besonderen Fest macht.


Doch da wir dieses besondere Fest nur dem einen zuzuschreiben haben, hier nochmal die Originalgeschichte, wie sich alles zugetragen hat:


Lukas - Kapitel 2


Jesu Geburt

1 Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde.


2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger von Syrien war.


3 Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.


4 Da machte sich auch auf Joseph aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum daß er von dem Hause und Geschlechte Davids war,


5 auf daß er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die ward schwanger.


6 Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, da sie gebären sollte.


7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. (Matthäus 1.25)

8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.


9 Und siehe, des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.


10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;


11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.


12 Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.


13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: (Psalm 103.20-21) (Daniel 7.10)


14 Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander:


15 Laßt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.


16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen.


17 Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.


18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten.


19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.


20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Euch allen einen besinnlichen Heiligen Abend und frohe Weihnachtstage!