• Sarah

moʊˈhiːtoʊ - moh - hee – too - oder einfach- der Mojito

"My mojito in La Bodeguita, My daiquiri in El Floridita“ - Dieser Ausspruch von Ernest Hemingway und unser dieswöchiger Cocktail führt uns ein weiteres Mal nach Kuba.

Kuba – nicht nur Heimat von Sonne, Strand und Palmen, sondern auch die des Rums und mit ihm natürlich diverser Rumcocktails. Einen der berühmtesten habe ich vor einigen Wochen vorgestellt, den Daiquiri.


Ein anderer sehr beliebter erinnert uns vielleicht an die Grillparty vom letzten Wochenende. Der Duft von Grillkohle steigt uns in die Nase, der Geschmack von saftigen Steaks und verkohlten Bratwürstchen liegt uns auf der Zunge, auf der Haut spüren wir noch die Sonnenstrahlen des vergangenen heissen Sommertages, ein lauer Sommerabend mit dem schummrigen Licht der Anti - Schnaken Kerzen auf dem Tisch und den vier - fünf bunten Lampions an der Wäscheleine. Im Kinderplanschbecken schwimmen ein paar nicht mehr so kalte Biere, in der Hand halten wir unseren Cocktail, mit viel kühlendem Eis, erfrischender Minze, süssem Zucker, fruchtigem Zitronensaft und schwummerig machendem Rum - den Mojito.


Der Mojito - mit Alkohol oder virgin - im Zsa Zsa in Berlin - sehr erfrischend

Der Mojito kommt wie schon erwähnt ursprünglich aus Kuba. Bereits im 16. Jahrhundert soll der Freibeuter Francis Drake dieses Getränk mit Minze aufgrund seiner Magenbeschwerden konsumiert haben. Das Getränk erhielt deshalb zuerst einmal seinen Namen "el Draque".


Mojito wurde er erst sehr viel später genannt, Legenden zufolge soll die Bezeichnung von einem westafrikanischen Stoffbeutel mit magischen Gewürzen und Zaubergegenständen namens Mojo abgeleitet worden sein - also Mojito - der kleine Zauber. Natürlich gibt es wieder einmal unzählige andere Geschichten der Wortherkunft - diese ist aber die bei weitem unterhaltsamste.





Das Rezept:

• 40 ml weisser Rum

• 30 ml Limettensaft

• 6 Minzzweige

• 2 Teelöffel weißer Zucker

• Soda


Die Minzblätter mit dem braunen Zucker und dem Limettensaft etwas verstoßen, Eis, Rum und Sodawasser hinzufügen. In einem Highball Glas servieren - mit Strohhalm.

Traditionell wird frisch gepresster Limettensaft verwendet, keine im Glas zerstoßenen Limetten. Um die ätherischen Öle der Minze optimal freizusetzen verwendet man, so die Cocktailhistoriker Miller und Brown weißen Streuzucker - keinen braunen Zucker.

Natürlich gibt es auch hier die Virgin Variante ohne Alkohol. Für ein Mexican Mojito wird Tequila statt Rum verwendet, für einen Dirty Mojito wird Gewürzrum und brauner Zucker verwendet und für einen Apple Mojito gibt man einen Schuss Apfel Likör dazu.


Für welche Variante Ihr Euch auch entscheiden mögt, ich wünsche Euch ein wunderschönes Sommerwochenende mit vielen Grillparties, erholsamen Stunden am See und dem ein oder anderen erfrischenden Mojito.

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