• Sarah

Christmas cookies...

Und schon wieder kommen aus dem Backofen in der Küche diese wohligen Düfte nach Zimt und Schokolade, die ohne große Anstrengung das Gefühl der Geborgenheit vermitteln und zugleich mitnehmen auf eine Reise in die schönsten vorweihnachtlichen Kindheitserinnerungen, in denen am großen hölzernen Küchentisch mit Mutter und Oma gebacken und gebastelt wurde und die einzige Sorge die war, ob das Christkind den bereits abgeschickten Wunschzettel auch rechtzeitig bis zum Heiligen Abend erhalten würde.


Die größte und wichtigste Aufgabe des Plätzchenbackens fällt hierbei den Kindern zu – dies war zumindest meiner Erinnerung nach immer mein Empfinden – das Ausstechen der Weihnachtsplätzchen. Diese Aufgabe erforderte höchste Konzentration. Natürlich machten dabei die Butterplätzchen, die in allen erdenklichen Ausstechformen ausgestochen werden durften mehr Spaß als die Zimtsterne, die ja nur eine einzige Form hatten und mit der Zeit langweilten.


Weihnachtsplätzchen gibt es auf der ganzen Welt. In den USA gibt es die Christmas Cookies, in Schweden die papparkakor, die Pfeffernüsse, in Mexiko gibt es die Repostería, in Österreich die Springerle und in Deutschland beispielsweise die Lebkuchen. Bereits vor Christus Geburt soll es ein rituelles Backen zu Festzeiten gegeben haben. Im Mittelalter wurde dies in Klöstern zur Vorweihnachtszeit fortgeführt. Exotische Gewürze wie Zimt, Nelken und Kardamom waren zu dieser Zeit den reichen Klöstern vorbehalten. Europäische Auswanderer nahmen die Rezepte mit auf ihre Reise und so wurde das Weihnachtsgebäck ein weltweiter Weihnachtsbrauch.



In den USA ist es in vielen Familien üblich mit dem selbstgebackenen Weihnachtsgebäck den Christbaum zu dekorieren. Ebenso stellen amerikanische Kinder Milch und Plätzchen für Santa Claus als Dankeschön an den Kamin.

Eines meiner liebsten Weihnachtsplätzchenrezepte kommt allerdings aus der jüdischen Kultur und wird zu traditionell zu Hanukkah gegessen, die Rugelach.

Rugelach mit Rosinen und Walnüssen


Zutaten

225 g kalte Butter

200 g Frischkäse

250 g Mehl

1 Prise Salz

100 g Zucker

1 EL Zimt

125 g fein gehackte Walnüsse

75 g fein gehackte Sultaninen


Zubereitung


Mehl, Salz, Butter und Frischkäse in einer Küchenmaschine oder mit dem Mixstab zu einer krümeligen Masse verarbeiten.

Die Masse in 4 Teile zerteilen und 2 Stunden kaltstellen.

Jedes Teigstück zu einem Kreis ausrollen.

Zucker, Zimt, Walnüsse und Sultaninen mischen.

Den Teig mit der Zucker-Nussmischung bestreuen und leicht in den Teig eindrücken. Mit einem Teigschneider kleine Dreiecke schneiden. Von der breiten Seite her einrollen. Auf ein nicht eingefettetes Backblech setzen und vor dem Backen 20 Minuten kaltstellen.

Backofen auf 180 C vorheizen.

In der Mitte des Ofens 20-25 Minuten leicht goldbraun backen. Auf Kuchengittern auskühlen lassen und in luftdichte Behälter füllen.

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