• Sarah

Aufregung am 1. Dezember - der Adventskalender

Bunt bemalte Häuschen aus Toilettenpapierrollen, ein Kirchturm und ein Rathaus, kleine Holzfigürchen, die um den aufgemalten See herumstehen, einer fährt Schlittschuh. Jedes Häuschen ist mit einer Nummer versehen - 1 bis 24. Die 24 ist die Kirche und in ihr steckt am 24. Dezember eine kleine Minikrippe, die man an den Weihnachtsbaum hängen kann.


So sah mein liebster Adventskalender aus als ich 7 oder 8 Jahre alt war, von meiner Mutter an vielen langen Abenden im November selbst gebastelt. In ihm meist die neuste Winterkollektion für Barbie, Ken und Skipper - ebenfalls von meiner Mutter gestrickt und gehäkelt.

Nun gibt es ihn natürlich in unzähligen Varianten, mit Schokolade, Bildchen oder Sprüchen, und auch viele Spielzeug Firmen wie Lego oder Playmobil stellen sie mittlerweile her. Die Selbstgebastelten finde ich jedoch noch immer am schönsten.


Der Adventskalender zählt traditionell den Countdown vom ersten Dezember bis zum heil'gen Abend, wobei er keine Rücksicht auf den eigentlichen Beginn der Adventszeit nimmt, die oftmals einige Tage früher oder später beginnt. Soviel ist bekannt. Doch woher kommt dieser Brauch?


Die Ursprünge sind in Deutschland Anfang des 19. Jahrhunderts zu finden.



Hier begann man den Countdown bis zum Heiligen Abend zu zählen - zuerst durch eine mit Kreide aufgemalte Linie, später mit Kerzen (die Geschichte des Adventskranzes ist eng damit verbunden und nächste Woche dran). Der erste Adventskalender, der unseren heutigen nahe kommt war handgefertigt und stammt aus dem Jahr 1851. Der erste gedruckte Kalender soll 1902 in Hamburg produziert worden sein. 1908 begann Gerhard Lang in der Münchner Firma Reichhold & Lang den Adventskalender zu vermarkten. Die Produktion wurde im 2. Weltkrieg eingestellt, bevor der Adventskalender zum selbstverständlichen Weihnachtsbrauchtum jedes deutschen Haushaltes wurde.


Zum Öffnen des ersten Türchens passen die legendären Chocolate Pancakes... zum Geniessen und Schlemmen:


Zutaten für 4 Adventsfrühstücker

250 ml Buttermilch

80 g Zucker

4 TL Natron

1 TL Salz

80 g Kakaopulver

3 Eier

80 g Butter - geschmolzen

500 g Mehl

150 g Chocolate Chips


Für die Schokoladenganache:


300 ml Sahne

225 g Chocolate Chips

Birne / Feige / Walnuss / Haselnuss für die Deko und zum Schlemmen dazu

Zubereitung


Buttermilch, Zucker, die geschmolzene Butter, Natron, Salz, Eier und Kakaopulver vermengen und verrühren bis sie ganz kombiniert sind.

Mehl und Chocolate Chips dazugeben.

Etwas zusätzliche Butter in einer Pfanne schmelzen und die Pancakes nach und nach backen. Die Fertigen werden bei 80 Grad im Backofen warm gehalten.


Für die Schokoladenganache die Sahne erhitzen ohne Kochen zu lassen. Vom Kochfeld ziehen und die Chocolate Chips zufügen, verrühren bis alles gut vermengt ist.


Jeweils 2 Pancakes auf einen Teller bringen und die Ganache und Eure Deko darübergeben.


Geniesst Euren 1. Dezember!